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Alte Bauanträge

Bürgerinitiative gegen Schießlärm und Umweltverschmutzung

Was ist geplant?

Ein Hamburger Geschäftsmann plant das größte Schießsportzentrum im Norden direkt vor unserer Tür.
Durch geringe Baukosten, die zu Lasten der Umwelt gehen und durch eine hohe Auslastung der Schießanlage, soll mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Gewinn erzielt werden.
Der erste Bauantrag ist gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht hat den Antrag auf Erteilung der Genehmigung versagt und das Bundesverwaltungsgericht hat dieses Urteil bestätigt.
Wer nun glaubte, dass die Phase der Ausbaupläne beendet ist, der irrte. Bereits Ende 2008 wurde durch den gleichen Investor für die gleiche Fläche ein abgespeckter Entwurf als neuer Bauantrag eingebracht, dem im Wesentlichen die gleichen planungstechnischen Gedanken zugrunde liegen wie dem vorangegangenen Bauantrag.

Anlage1-2

Restaurant, Seminarräume, unterirdische Schießanlage, Parkplätze und Lager sind auf dem Gelände der bisherigen Anlage geplant. Die Freiluftschießanlage, in der Größe von mehr als drei Fußballfeldern, soll im Anschluss der jetzigen Schießanlage in nördlicher Richtung entstehen. Das Schießsportzentrum rückt also näher an Groß Vollstedt heran.
Außerdem ist geplant, die bisherige Schießrichtung um ca. 45° zu drehen.  (die Genehmigungen für die jetztigen, teilweise gesperrten Schießstände, zielen überwiegend in Richtung West/Nordwest, Richtung Autobahn)
Es wird dann direkt in Richtung Sportplatz / Ortskern Groß Vollstedt geschossen. Es ist zu erwarten, dass die Lärmbelästigung bei der geplanten Neuanlage aufgrund der geänderten Schießrichtung in Groß Vollstedt und in Blocksdorf bedeutend zunimmt. In Schießrichtung kann der Schallpegel um bis zu 20 db höher sein als in Rückwärtsrichtung.

Der geplante, ca.5 m hohe und vom Schützen ca. 80 m entfernte Erdwall, soll für die Wohngebiete in 900 m Entfernung eine Lärmreduzierung von 5 db bringen. Diese Behauptung des Investors ist für uns nicht nachvollziehbar. Ein 5 m hoher Wall bringt weder relevanten Lärmschutz noch hält er Bleischrote zurück.
Der Schall geht über den Wall hinweg, um dann in der dahinterliegenden Ebene auszulaufen. Unsere Wohngebiete sind als Auslaufzone für den Schall vorgesehen.
Andere Schießstände haben echte Lärmschutzwälle von 20-28 m Höhe (Schießstand Garlsdorf über 20m)

Damit sich dieses Großprojekt amortisiert, muss die Anlage gut ausgelastet sein. Mit einer Erweiterung der bisherigen Schießzeiten und Erhöhung der tatsächlichen Schusszahlen ist also zu rechnen. Wenn die Anlage erst einmal steht, sind alle gemachten Zusagen nicht verbindlich. Die rechtlichen Möglichkeiten sind dafür vorhanden. 
Das Gesetz (TA-Lärm) erlaubt folgende Schießzeiten, die jederzeit voll ausgeschöpft werden können:

Werktags von 0700 bis 2000 Uhr
Sonntags von 0900 bis 1300 und 1500 bis 2000 Uhr

Durch den zunehmenden Schießlärm wird die Lebensqualität aller Bewohner erheblich beeinträchtigt und es droht ein drastischer Wertverlust des Immobilieneigentums.

Pfeil-45

Beide Genehmigungsanträge wurden vom Investorzurückgezogen und das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat das Genehmigungsverfahren eingestellt.

Zwischenzeitlich hat der derzeitige Betreiber eine neue Bauvoranfrage für den Neu-und Umbau einer Wurfscheibenschießanlage mit einem kombinierten Schießstand gestellt, der von der Kreisverwaltung positiv beschieden wurde. [zur Voranfrage]

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